PowerPoint-Rhetorik

PowerPoint – das ist für Viele nur das „Malen“ von Folien oder das Anpassen vorhandener Folien und die Ausstattung mit Animationen. Zu einer Präsentation gehört aber mehr. Schließlich steht neben dem Beamer bzw. Notebook auch der Vortragende „auf der Bühne“. Betrachten wir doch einmal die Situation des Vortragenden:

Vortragender und Publikum
Ich stehe da mit meinem Notebook und mir gegenüber sitzt das Publikum. Die Frage ist, was will ich eigentlich und was erwarten „die“ von mir? Und wenn ich weiß, was ich will, wie bringe ich das 'rüber?

Das ist das Thema des Buches „PowerPoint-Rhetorik – Bessere Folien und überzeugende Präsentationen“.

Das Buch

Sein Publikum überzeugen

Das Problem, andere zu überzeugen ist nicht neu. Damit beschäftigt sich die Rhetorik seit gut 2000 Jahren. Es liegt also nahe, bewährte rhetorische Prinzipien auch auf PowerPoint-Präsentationen anzuwenden. Daher der Titel des Buches: „PowerPoint-Rhetorik“.
Wenn Sie andere Menschen überzeugen wollen von Ihrer Idee, von Ihrem Thema, von Ihrem Projekt, von Ihrem Produkt müssen Sie das als Mensch tun mit Ihrem Auftreten, mit den Geschichten, die Sie erzählen. Da hilft Ihnen keine noch so bunte und aufregend animierte Folie.

Das Bild hat immer Vorrang

Das Bild hat immer Vorrrang
Beim Folienzeigen gibt es übrigens einen interes-
santen Effekt. Der Vor-
tragende erzählt etwas und hantiert mit einem Zeigegerät und da ist die Folie auf der Leinwand.

Wo schaut das Publikum hin? Immer nur auf die Leinwand, selbst wenn da nur Text „gebeamt“ wird. Das kann jeder selbst ausprobieren:

Schalten Sie mal während Ihrer Präsentation die Folie mit Taste [B] auf Schwarz – und schon sind alle Augen auf Sie gerichtet und Sie können mit Ihrer Persönlichkeit, Ihren Geschichten und auch mit der Körpersprache auf das Publikum wirken und es überzeugen.

Zwei Zitate

Ein moderner Präsentationsprofi hat es so formuliert:

„Kommunikation dreht sich darum, andere Personen vom eigenen Standpunkt zu überzeugen, so dass sie verstehen, warum man von einer Idee so begeistert ist.“

Oder, wenn Sie es klassisch mögen, Augustinus hat es so gesagt:

„In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.“

Wir brauchen ein Drehbuch

Natürlich brauchen wir auch unsere Folien. Wenn es darum geht, Situationen, Probleme und Argumente zu verdeutlichen, ist die visuelle Unterstützung durch Folien unabdingbar. Es ergeben sich somit verschiedene Abschnitte in einer Präsentation, solche mit Beamer und andere ohne Beamer. In den Beamer-Pausen überzeugt der Vortragende durch seine Persönlichkeit, indem er z. B. eine zum Thema passende Geschichte erzählt.
Diese unterschiedlichen Abschnitte halten wir am besten in einem Drehbuch fest.

Unser Drehbuch ist eine einfache Tabelle mit Spalten für Folienskizzen, Zeitbedarf, Beamer ein/aus, Hinweisen zur Körpersprache und Notizen für die Kommentare zu den Folien.

Psychologie der Foliengestaltung

Natürlich enthält das Buch „PowerPoint-Rhetorik“ auch Hinweise zur Foliengestaltung, die sich allerdings im Gegensatz zur gängigen „PowerPoint-Kochbuchliteratur“, auf umfangreiche Untersuchungen der Psychologie zur Visualisierung stützen.

Buchkapitel


Das Buch

13,50 €
ISBN 9789463426404
Seitenzahl 144
Jahr 2017
Buchbindung Paperback
Buchformat A4 (21x29,7cm)



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